Willkommen zur ersten Ausgabe des „Blossom Provider Spotlight“, in dem wir aufschlussreiche Gespräche mit herausragenden Anwenderinnen und Anwendern des Blossom TMS-Geräts führen. Diese Woche hatten wir das Vergnügen, mit Nicholas Goodwin zu sprechen – Psychiatric Nurse Practitioner und Gründer des Goodwin Health Cafe in Spokane, Washington.
Erzählen Sie uns etwas über Ihren Hintergrund im Bereich der psychischen Gesundheit.
Ich bin Nicholas Goodwin, Psychiatric Nurse Practitioner. Meinen Abschluss als Nurse Practitioner und mein Doktorat in Nursing Practice habe ich 2019 an der Washington State University erworben. Bevor ich meine eigene Praxis, das Goodwin Health Cafe, eröffnete, habe ich fünf Jahre als psychiatrische Pflegefachkraft an einer staatlichen Klinik gearbeitet und Psychiatriepflege im Bachelorstudium unterrichtet. Außerdem habe ich Erfahrung in stationären Behandlungseinrichtungen für Jugendliche gesammelt – sowohl im Bereich psychische Gesundheit als auch Suchterkrankungen.
Was hat Sie dazu bewogen, TMS in Ihre Praxis aufzunehmen?
Ich habe mit Esketamin-Behandlungen (SPRAVATO) begonnen, die Termine in der Praxis erfordern, bei denen Patientinnen und Patienten regelmäßig dasselbe Team sehen – das schafft ein kooperatives, therapeutisches Umfeld. Der Erfolg dieser Behandlungen brachte mich zur Transkraniellen Magnetstimulation (TMS), die einem ähnlichen Modell folgt. Der nicht-invasive, medikamentenfreie Charakter der TMS und ihre hohen Wirksamkeitsraten machten sie zur perfekten Ergänzung meiner Praxis.
Können Sie erläutern, warum Therapietreue und Behandlungen vor Ort so wichtig sind?
Ein wesentlicher Vorteil von Esketamin und TMS ist, dass die Patientinnen und Patienten für die Behandlung in die Praxis kommen müssen. Das erhöht die Therapietreue und stellt sicher, dass die Behandlung wie verordnet erfolgt. Das Modell vor Ort fördert Offenheit und Transparenz, sodass wir Probleme frühzeitig ansprechen können. Dieser Ansatz hat außerdem eine stark therapeutische Komponente: Die Patienten bauen eine Beziehung zum Team auf – vom lockeren Gespräch am Empfang bis zum therapeutischen Austausch mit den Nurse Practitioners. Manchmal frage ich mich, ob manche eher wegen des therapeutischen Umfelds kommen als wegen der Behandlung selbst!
Was hat Sie zu einer Laufbahn im Bereich der psychischen Gesundheit bewogen?
Eine Reihe von Ereignissen hat mich in dieses Feld geführt. Meine Mutter war Sozialarbeiterin, was mein Interesse daran geweckt hat, anderen zu helfen. Während des Pflegestudiums wurde mir klar, dass ich mich auf psychiatrische Pflege spezialisieren möchte, weil ich sie zugleich herausfordernd und erfüllend fand. Die Verbindung zu den Patientinnen und Patienten und die Möglichkeit, ihr Leben spürbar zu verändern, haben meine Entscheidung gefestigt.
Was gefällt Ihnen an der Einführung der TMS in Ihrer Praxis am besten?
Ich schätze die Termine vor Ort und die Möglichkeit, Menschen mit therapieresistenter Depression mehr Behandlungsoptionen zu bieten. TMS-Geräte sind faszinierend, und ihr nicht-pharmakologischer Ansatz ist ein großer Vorteil – besonders für Patientinnen und Patienten, die schlechte Erfahrungen mit Medikamenten gemacht haben. Eine wirksame Behandlung anzubieten, die ohne tägliche Medikation auskommt, ist ein enormer Gewinn für die Patienten wie für die Praxis.
Warum haben Sie sich für das Blossom TMS-Gerät und gegen andere Hersteller entschieden?
Mehrere Faktoren haben meine Entscheidung für das Blossom-TMS-Gerät beeinflusst. Das Blossom-Gerät ist kompakt und leicht zu bewegen, was bei unseren kleinen Praxisräumen entscheidend ist. Außerdem benötigt es – anders als manche andere Geräte – keine spezielle Elektroinstallation. Auch die Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit des Blossom-Geräts waren wichtige Argumente. Nach Recherche und Vergleich verschiedener Geräte war Blossom für die Anforderungen unserer Praxis die beste Wahl.
Welchen Rat würden Sie anderen Anwendern geben, die über die Einführung von TMS nachdenken?
Ich empfehle, eine Einrichtung zu besuchen, in der mehrere TMS-Geräte im Einsatz zu sehen sind – am besten ohne Beteiligung von Vertriebsmitarbeitern. Zeit und Geld in das Verständnis der Technologie und ihrer praktischen Anwendung zu investieren, ist entscheidend. Prüfen Sie außerdem, ob die Regelungen in Ihrem Bundesstaat und die Erstattungssituation für TMS-Behandlungen günstig sind. Gespräche mit anderen Praxen, die Erfahrung mit verschiedenen Geräten haben, liefern wertvolle Einblicke und helfen bei einer fundierten Entscheidung.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft der psychischen Gesundheitsversorgung?
Ich hoffe auf mehr innovative Behandlungen, die über klassische Arzneimittel hinausgehen. Das Potenzial von Psychedelika etwa finde ich faszinierend, da sie offenbar deutliche Vorteile bieten, die sich mit herkömmlichen Wirksamkeitsmaßen nicht immer erfassen lassen. Je mehr wir über diese Behandlungen lernen und darüber, wie sich ihre Wirkung auf das Wohlbefinden messen lässt, desto besser kann die Versorgung insgesamt werden. Mein Ziel ist es, weiterhin moderne Behandlungen anzubieten und neue, wirksame Ansätze schnell zu übernehmen, sobald sie verfügbar sind.
Vielen Dank, Nicholas, dass Sie Ihre Erfahrungen und Einblicke mit uns geteilt haben! Freuen Sie sich auf weitere Interviews in unserer Reihe „Blossom Provider Spotlight“.
Weitere Informationen zum Goodwin Health Cafe finden Sie unter Goodwin Health Cafe.



